Mit den  „Katzen“-Geschichten  wollen wir Ihnen einen kleinen  Einblick in unsere Arbeit dieses Jahres geben und Ihnen  einige „unserer“ Tiere vorstellen.

 

Die drei Kater Tommy, Tami und Karlo  waren in diesem Jahr die Notfelle, die aufwändige Operationen über sich ergehen lassen mussten.
Tommy hatte, wie Tami, einen Darmvorfall. Die beiden Tiere liefen lange Zeit mit heraushängendem Darm durch ein Schrebergartengelände.
In einer Fangaktion wurden sie eingefangen, operiert und anschließend auf einer Pflegestelle bestens bis zur vollständigen Genesung versorgt.
Karlo schleppte sich wochenlang humpelnd und abgemagert durch ein Wohngebiet. Er hatte eine große Geschwulst am rechten Unterbauch. Unsere Tierärztin hatte eine schlimme Diagnose: ein nicht behandelter Leistenbruch und ein ausgekugelter Hinterlauf. Vermutlich wurde er angefahren, oder geschlagen.
Auch er hat sich prima erholt und kann nun ohne Schmerzen sein weiteres Leben verbringen.

 Tami und Karlo haben sich auf ihrer Pflegestelle kennen- und lieben gelernt. Sie sind einfach nur  das Superduo!

Beim Klick aufs Foto oder den Text sehen Sie ein kleines Video von den beiden Jungs.


Das sind sie, die Müllkatzen: Lilifee, Billi und Bobbi

Gefunden wurden sie auf der Mülldeponie neben ihrer toten Mama. Halbverhungert mit verklebten Augen, keins von ihnen mehr als 300 g. Ein bißchen wenig für ihre – von der Tierärztin geschätzten –  fünf Wochen. Schüchtern hockten sie die ersten Tage in der Box, waren sofort verschwunden, wenn sie Menschen sahen. Beim Augensalben und Wiegen wurde gefaucht, gebissen und gezappelt, was das Zeug hielt.

Wenigstens haben sie gefressen, denn Hunger hatten sie ohne Ende. Von Tag zu Tag brachten sie mehr auf die Waage und  irgendwann merkten sie dann auch, doch gar nicht so übel, diese Dosenöffner, müssen wir uns warmhalten. Sie tauten auf, wurden munter und neugierig – auch auf Menschen – spielten viel miteinander, so wie es sich für sorglose Katzenkinder gehört.
Heute sind sie hübsche, zutrauliche Jungkatzen und machen längst  ihr neues Zuhause unsicher 🙂

 


Was für eine Odyssee Pinkas hinter hatte, wissen wir nicht.  Heruntergekommen und ausgehungert suchte er verzweifelt auf einem Bauernhof Futter und Anschluss, dort war er aber nicht erwünscht. Er sollte auf jeden Fall einfach nur weg.

Zum Glück fanden wir für ihn ein Plätzchen bei den  Tierfreunden Duisburg. Dort lernte er, den Menschen wieder zu vertrauen.
Mittlerweile hat er sogar schon seine neuen Dosenöffner gefunden 🙂


Kater Pepelino wurde in einem Schrebergarten geboren. Durch einen unbehandelten Katzenschnupfen und eine anschließende Infektion der Augen ist er gehandicapt. Draußen in der freien Natur hätte er keine Chance gehabt. So aber ist er zu einem hübschen Jung-Kater herangewachsen und kommt in seinem neuen Zuhause wunderbar zurecht.